"Gelebte europäische Integration"


jeudi 07 septembre 2017
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Zwei Länder, zwei Kulturen, drei Sprachen. Der deutsch-französische Studiengang "Management International" der ESCE Paris und der HWR Berlin ist nicht nur international ausgerichtet, er bietet auch einen hohen Praxisbezug und hervorragende Chancen fürs Berufsleben.


BA-Zeugniszeremonie 
© Sylke Schumann

"Ein Programm, das einen hervorragenden Doppelabschluss bietet und Türen auf dem internationalen Arbeitsmarkt öffnet", sagt Christophe Boisseau, Dekan an der École Supérieure du Commerce Extérieur (ESCE) Paris. Zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin hat die ESCE im Jahr 2002 den binationalen Studiengang "Management International" ins Leben gerufen. Der kombinierte Bachelor-/Masterstudiengang bietet Studierenden die Möglichkeit, die Hälfte ihres Managementstudiums in Berlin und die andere Hälfte in Paris zu absolvieren.

"Der Studiengang ist eine großartige Gelegenheit, ein Managementstudium mit zwei Perspektiven zu durchlaufen und die jeweils andere Kultur und Sprache kennenzulernen", sagt Julius Frederking, der zum Jahrgang 2014 gehört. Nach seinem Zivildienst in Frankreich suchte er nach einem Managementstudium, das es ihm ermöglichte seine Französischkenntnisse weiterhin zu nutzen.

Der von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderte Studiengang zwischen Paris und Berlin überzeugte ihn schließlich aufgrund der Inhalte und der Partnerstädte. Vertiefungsmöglichkeiten hält der deutsch-französische Studiengang in den Bereichen "Marketing Management", "Finance und Accounting" sowie "Rechnungswesen und Controlling" bereit. Frederking spezialisierte sich in Accounting, schrieb seine Bachelorarbeit an der HWR und seine Masterarbeit in Kooperation mit dem französischen Unternehmen Elis an der ESCE.

Direkter Start in den Beruf


Dank der internationalen, mehrsprachigen (deutsch, französisch, englisch) Ausbildung und des großen Praxisbezugs haben die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Management International" hervorragende Berufschancen. Über 200 von ihnen haben bereits eine Karriere in einer internationalen Organisation oder einem global agierenden Unternehmen wie Airbus, PricewaterhouseCoopers, KPMG, BearingPoint, Universal Music, Simon-Kucher oder Air France aufgenommen. So brachte es auch Julius Frederking schon während seines Studiums zur Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei Mazars – erst im Rahmen seines Pflichtpraktikums in Paris, später als Werkstudent und schließlich als Senior Associate in Berlin.

"Durch das dreisprachige Studium in binationalen Gruppen und in den verschiedenen Hochschulsystemen zweier Länder entwickeln sich die Studierenden nicht nur akademisch weiter, sie profitieren vom kulturellen Austausch und Miteinander. Das trägt unbedingt zur Persönlichkeitsentwicklung bei", erklärt Prof. Dr. Jennifer Pédussel Wu, Studiengangsleiterin an der HWR Berlin. Dies bestätigt auch Frederking, der durch den internationalen Kontext des Studiengangs viele Soft Skills fürs Berufsleben mitbekommen habe. Mittlerweile arbeitet er in Berlin für die Management Beratung 4C Group.

Exzellenz trifft Exzellenz


Mit der ESCE Paris und der HWR Berlin haben sich zwei hochklassige Bildungseinrichtungen aus dem Bereich Wirtschaft zusammengeschlossen. Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin zählt zu Deutschlands führenden Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit hohem Praxisbezug, vielfältiger Forschung und starker internationaler Ausrichtung. Die École Supérieure du Commerce Extérieur Paris ihrerseits ist nicht nur die älteste internationale Handelsschule Frankreichs, sondern auch eine der besten Grande Ecoles im Bereich Wirtschaft.

Die Kooperation der beiden Bildungseinrichtungen lebe die Zukunft des Studierens bereits heute vor, sei "gelebte europäische Integration", betont Christophe Boisseau, Studiendekan der ESCE Paris. "Austausch und gute Beziehungen sind der Schlüssel zum Verständnis anderer Wirtschaftssysteme und bilden die Basis, um die Globalisierung zu managen." Für Europa spielen dabei insbesondere die deutsch-französischen Beziehungen eine maßgebliche Rolle.
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